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NEUE GEDICHTE, SPRÜCHE & BEDENKENSWERTES
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FUKUSHIMA SIND WIR ALLE auf das Bild klicken |
“Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der einem erklärt, dass das technisch unmöglich sei.” Peter Ustinov
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ZUHAUSE IN DEINEM HERZEN
Ich will in DEINEM Herzen sein.
Ich will in DEINEM Herzen leben - und lachen und weinen und staunen und dankbar sein.
Ich will mit DEINEN Augen sehen.
Ich will nur noch DEINE Worte sagen.
Ich will in allen Menschen nur DICH sehen.
Ich will von überall um mich herum nur DEINE Stimme hören. (**shri rama rama rama rama rama ...)
Ich will DICH riechen, schmecken und trinken.
Ich will nur DICH.
Ich will vergehen in DEINEM Herzen, ... so daß nur noch DU übrig bleibst: MAHARAJJI !
Nika, April 2010
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** Das ist eine Aufnahme von Neem Karoli |
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BEZIEHUNG
Was es braucht? Wahrheit – Satsang Was es braucht? Kontakt Was es braucht? Liebe Was es braucht? Verständnis Was es braucht? Mut Was es braucht? Austausch Was es braucht? Lachen Was es braucht? ein Sehen des Anderen Was es braucht? Ausdauer Was es braucht? ein sich zeigen Was es braucht? Hoffnung Was es braucht? Freunde Was es braucht? Nika Was es braucht? Gott
Wenn wir beide wollen, steht uns all das zur Verfügung. Ich weiß das!
Karin Oktober 2010
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Gedichte & Sprüche vom Team, TeilnehmerInnen & Freunden ... und mir !
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DANKE FÜR DIESES GUTE LEBEN
für alle: Danke für diese Wahlfamilie, Danke für diese Heimat hier, Danke daß ich all dies erfahr'n hab, ich & du & wir.
für die TeilnehmerInnen Danke für eure offnen Herzen, Danke für euren großen Mut, Danke, daß ihr uns alles zeigtet, Liebe, Freud' und Wut.
für Nika Danke für deine klaren Worte, Danke für dein stets offnes Ohr, Danke, daß ich dich so sehr liebe, mehr noch als zuvor.
für Robert: Danke für deine Herzenswärme, Danke für deine Ehrlichkeit, Danke für deine weiche, schöne, starke Männlichkeit.
für Nika & Robert: Danke für eurer herzhaft Lachen, Danke für euer Liebesglück, Danke, Ihr helft' uns s'Herz aufmachen, immer noch ein Stück.
für uns AssistentInnen: Danke an alle Assistenten, Danke für Freude und für Leid, Danke für uns're langen Nächte, schlaflos ohne Zeit.
für Gott: Danke, dein Heil kennt keine Schranken, Danke, ich halt mich fest daran, Danke, ach Gott, ich will dir danken, daß ich danken kann !
BITTE: Bitte, ach Gott, laß Wunder wirken, Bitte wir strecken uns're Hand, Bitte, begleite uns're Wege in das "AshrAUM"-Land !
gedichtet & gesungen vom Team des letzten SYNTHESeIS LOVE Trainings 2003 Gabriele, Hans, Jadwiga, Karin, Maria, Mathias, Sulith, Tatjana
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SEGEN
GESEGNET BIN ICH. GESEGNET MIT MENSCHEN DIE MICH LIEBEN. GESEGNET MIT FREUNDEN. GESEGNET MIT DANKBARKEIT, HINGABE, WAHRHAFTIGKEIT, FÜRSORGE & TREUE. GESEGNET BIN ICH MIT EUCH.
ES GAB EIN LEBEN VOR DIESEM SEGEN. ES WAR EIN GUTES LEBEN. UND DOCH UNVORSTELLBAR, DAß MICH SO EIN GLÜCK ERWISCHT - UND DOCH UNVORSTELLBAR, DIESES GESCHENK EUERER ZUNEIGUNG.
GESEGNET SEI ALL DAS, WAS AUS UNSERER VERBINDUNG ENTSTEHT. GESEGNET SEI ALL DAS, WAS ZU UNS KOMMT. GESEGNET SEI ALL DAS, WAS WIR IN DIE WELT GEBEN. GESEGNET SEI UNSER KREIS.
Nika für das SYNTHESeIS LOVE Team, 10.März 2003
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Engel “Dankbarkeit” aus den “Findhorn Angel-Cards ISBN 0-934245-25-8
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Vollmond in den Fischen Manuela’s SYNTHESeIS LOVE - Lied
Steige ein in die Barke der Mondin Und schaukle mit ihr durch die Nacht Pflück die Sterne und schließ deine Augen Sei gewiß dass die Mondin über dich wacht
Mach dein Herz auf für die Strahlen der Sonne Und vertraue auf deine Kraft Laß dich führen und laß dich begleiten Von der Sonne, die das Leben erschafft
Laß dich lieben und lasse dir helfen Von den Menschen rings um dich her Sei du selbst und dann bist du im Himmel Und das Paradies verlässt dich nie mehr
Sei dankbar für alle Geschenke Die das Leben auf Erden dir gibt Jauchze jubel und singe und tanze Und sei sicher, dass das LEBEN DICH LIEBT
Lesbos , 31. August 2004
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GEBURTSTAGSLIED FÜR NIKA
HEUTE KANN ES REGNEN, STÜRMEN ODER SCHNEI'N, DENN DU STRAHLST JA SELBER WIE DER SONNENSCHEIN . HEUT IST DEIN GEBURTSTAG, DARUM FEIERN WIR. ALLE DEINE FREUNDE FREUEN SICH MIT DIR .
WIE SCHÖN, DASS DU GEBOREN BIST ! WIR HÄTTEN DICH SONST SEHR VERMISST. WIE SCHÖN, DASS WIR BEISAMMEN SIND. WIR GRATULIEREN DIR, GEBURTSTAGSKIND !
DU ÖFFNEST UNS DEIN HERZ, DA NEHMEN WIR GERN PLATZ. UND FINDEN DADURCH IN UNS SELBER EINEN SCHATZ. GEDULDIG LEHRTST DU UNS, ZU LIEBEN UND VERTRAU 'N, SO KOMMT'S, DASS WIR STETS MEHR AUF HÖHERE FÜHRUNG BAU'N.
WIE SCHÖN, DASS DU GEBOREN BIST ! WIR HÄTTEN DICH SONST SEHR VERMISST. WIE SCHÖN, DASS WIR BEISAMMEN SIND. WIR GRATULIEREN DIR, GEBURTSTAGSKIND !
DU BEGLEITEST UNS'REN WEG DURCH FREUDE UND DURCH SCHMERZ. WENN WIR IM LEID VERZAGEN, KLOPFST DU AN UNSER HERZ. IN LIEBE SIEHT DIE WELT FÜR UNS VIEL REICHER AUS, WIR UMARMEN DICH IM HERZEN UND FLIEßEN UNS'REN LAUF.
WIE SCHÖN, DASS DU GEBOREN BIST ! WIR HÄTTEN DICH SONST SEHR VERMISST. WIE SCHÖN, DASS WIR BEISAMMEN SIND. WIR GRATULIEREN DIR, GEBURTSTAGSKIND !
von Sulith, Karin & Co ??
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IN DER MATERIELLEN WELT LEBEN (oder : "Aura Soma Nr. 65" oder "Nur auf der Durchreise")
Aus Angst in der Materie zu versinken, schwebe ich ( mehr oder weniger hoch) über dem Erdboden.
Doch ich vergaß: Ich bin nur auf der Durchreise !
Auch die stärksten Wurzeln könnten mich nicht daran hindern, wieder zu gehen.
Jetzt erst sehe ich: Jeder Baum schlägt Wurzeln, obwohl er doch jeden Tag sterben kann.
Und er spricht zu mir: Lebe in dieser Welt ! Koste von ihren Köstlichkeiten ! Liebe all ihre Erscheinungen ! Besinge ihre Schönheit ! Genieße ihre Fülle ! Empfange in Dankbarkeit ihre Geschenke ! Laß dich lieben von all ihren Bewohnern ! Verströme Lächeln, Staunen, Kraft & Licht ! Verströme "DICH" ...
... und wisse stets um den Tag der Abreise !
Nika, Kreta Juli 99 / Niederding Januar 2004
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"... UND SIE ERKANNTEN EINANDER ..."
Diese Liebe läßt Wundervolles geschehen - ... sie öffnet Herzen & Ketten der Abhängigkeit und zaubert ein Lächeln in die Gesichter der Menschen.
Diese Liebe erschuf in Sekunden - ... aus einer distanzierten Person eine liebende Frau voll grenzenloser Hingabe - und aus einem zurückhaltenden Freund einen mutigen Mann voll Zärtlichkeit & Leidenschaft.
Diese Liebe ist unbegreiflich ... unergründlich - ... sie drehte meine klare, geordnete Welt auf den Kopf, hob mich in ihre Weite und läßt mich staunend ihre Wunder ahnen.
Diese Liebe ängstigt mich manchmal - bis ich sie in seiner Stimme höre, mit der er mich in Liebe hüllt, wie in einen warmen schützenden Mantel.
Diese Liebe läßt mich wachsen - so leicht und freudig, als ob das Leben ein Spiel sei !
Diese Liebe macht mich sprachlos - und läßt doch Liebesbriefe aus mir heraus singen.
Diese Liebe kann ich in seinen Augen sehen & heiß in meiner Yoni fühlen, wenn er "Ich liebe dich" sagt
Diese Liebe ist ein lang ersehntes Geschenk - auch wenn ich es noch gar nicht ganz er"fassen" kann.
Diese Liebe ist alles was ich mir wünsche - ... auch wenn sie mich manchmal bis weit über meine Ego-Grenzen hinaus ausdehnt.
Diese, unsere Liebe ist: Freude über & über ... Zärtlichkeit & Schmelzen ... Lachen & Sehnen ... Lust & Lernen ... fließen mit dem Fluß ...
... ist ein Versprechen an Gott sie nicht für uns zu behalten
Für Robert, München, 21. März 2000
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STRAND UND MEER
Ich bin der Strand und du bist das Meer.
ich empfange dich stetig und nehme deinen großen kräftigen & deine kleinen zarten Wellen freudig auf ...
und immer wieder gebe ich dir dich - und ein Stück von mir zurück.
Durch dich bin ich ständig verändert und in Wandlung.
Wir sind das Leben. Wir sind die Liebe.
Tatjana van de Weyer
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AM ANFANG
... wieder am Beginn angekommen wo mein Leben schon so oft gekreist ... wie eine Spirale ... nur diesmal noch mehr entkleidet ... nackt und unschuldig ... wie ein noch ungeborenes Kind in einer nach außen schon erwachsenen Frau ... ob man hier von Zeit sprechen kann ... das Leben vor mir ... frisch und neu ... alles noch ungelebt und unentdeckt ... habe ich genug Zeit dafür? Wofür? Zu Hause bei mir ... Und nun kann die Reise beginnen, runter und runter, tief ... Mein Weg ... in deinen Händen ... Trauer über mein trauriges Leben ... doch nun bin ich da ... ... geführt ... wie schon immer ... gehen und gehen und fallen und gehen mit dir ... wie wenig gewagt ... wie ängstlich stillschweigend und leise wandelnd zart leicht wie der Wind schön wie ein Frühlingslächeln strahlend Maria / Januar 2006
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ZWISCHEN DEN WELTEN
Nicht hier und auch nicht dort Dazwischen Die Erde noch undurchdringbar Der Himmel zu weit entfernt Mal sehne ich mich fortzugehen nach oben zu fliegen und mich auflösen Mal sehne ich mich tief mit den Wurzeln runterzusteigen und mit der Erde verschmelzen Was verliere ich wenn ich mich entscheide ganz hier zu sein? Ist der Himmel dann weg? Was verliere ich wenn ich mich entscheide zu gehen? Das Geheimnis des Menschseins nie ergründet zu haben? Viel mehr wünsche ich mir Beides zu vereinen und tief in ihnen ruhen Himmel und Erde Und den Mut, die Kraft und das Vertrauen ganz tief einzutauchen in den Bauch der Erde und das Meer der Gefühle Durch das Feuer hindurch in den Himmel fliegen Und alles gleichzeitig. Maria / August 2004
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ERDE HIMMEL HERZ
Wie heißes Magma steigt es auf Die Erd-Wurzelkraft zu hauf Die Glut durchs Fenster meiner Füße schnellt und schon sich im Becken die Kundalini aufstellt Die Flammen wolln nach oben züngeln, zischen- sich durchs 2./3. Chakra mischen und sich an den Atem des Herzens binden doch erst muß sich noch das weiße Licht von Oben einfinden. verschmolzen im Herzraum- die Energien von Himmel und Erde, auf daß in uns allen Vater und Mutter EINS werde. Tanja Nie, März 2008
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DAS NICHTS
Warum fließen meine Tränen immerzu? Die Antwort ist: Ich habe das NICHTS gesehen! Mein Verstand weiß nicht was es bedeutet, das NICHTS. So ein Schmarrn sagt er, NICHTS kann man doch nicht sehen, das ist doch nichts. Doch, schreien meine Tränen. NICHTS kann man freilich sehen:
NICHTS ist das Wesentliche. NICHTS ist ALLES. NICHTS Ist! Es gibt nichts Anderes als NICHTS. NICHTS ist die Höhe und die Tiefe. NICHTS ist der Anfang und das Ende und die Unendlichkeit. NICHTS hört nie auf.
Meine Tränen fließen und machen Platz in meinem Körper: Für NICHTS. Das NICHTS breitet sich aus in mir.
ICH BIN. NICHTS.
Manuela
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Der Königskoch
... ein Kochmärchen von Karin für Jürgen ...
Es war einmal vor geraumer Zeit, da ließ der König die Nachricht im Land verbreiten, dass er einen neuen Koch suche. Der Koch der ihm seit 46 Jahren treu gedient und ihm die leckersten Speisen bereitet hatte, war alt geworden. Er hatte keinen Zahn mehr, um prüfen zu können, ob das Fleisch zäh oder zart war. Seine Augen machten nicht mehr mit. Immer wieder fand der König kleine Federchen an seinen Gerichten, und auch die Geschmacksnerven und seine ganzen Sinne hatten nachgelassen, so dass der König häufig völlig fades oder überaus verwürztes Essen auf seinen Teller fand. Doch der König war sehr gütig und sagte zu dem alten Koch, dass er weiter im Schloss wohnen und seinen Lebensabend genießen solle.
Da das Land, das der König regierte, ein sehr friedliches war, machten sich auch die Untertanen Gedanken, wie der König zum Besten aller Köche gelangen könne. In jedem Dorf trafen sich also die besten Köche, um ihre besten Speisen zuzubereiten. Am Abend wurde dann eine große Tafel auf den Marktplatz aufgestellt, und die Speisen wurden verkostet von der ganzen Gemeinschaft. Was gab es da für absonderliche Gerichte! Denn jeder koch wollte sein Bestes geben! Doch in jedem Dorf wurde man sich auf wundersame Weise einig, wer der beste Koch war und am Königshof sein Glück versuchen sollte.
So kam es dann, dass sich zwei Monde später die 108 besten Köche aus den verschiedenen Dörfern am Königshof einfanden. Wie man sich denken kann, herrschte da ein reges Treiben. Der ganze Königshof war nach kürzester Zeit erfüllt von den herrlichsten Düften. Schon am nächsten Abend sollte die Entscheidung getroffen werden, wer der zukünftige Koch des Königs sein werde. Das war eine Aufregung! Wieder wollte jeder Koch sein Bestes geben. Jeder hatte eine bestimmte Vorstellung, wie sein Gericht schmecken oder aussehen solle. Manche wählten die außergewöhnlichsten Zutaten, die sie nur unter schwierigsten Bedingungen auftreiben konnten.
Doch da der König einem jeden der 108 Köche einen ansehnlichen Betrag zur Verfügung stellte, war es oft möglich, sehr ausgefallene Dinge zu bekommen. Die einen schworen darauf, ganz besondere Blüten als Dekoration für ihre Gerichte zu verwenden, wieder andere verwendeten die seltensten, kleinsten Singvögel, die im Land zu finden waren.
Aber da gab es noch einen Koch, der sich auf andere Dinge besann. Er hatte die untrügliche Ahnung, dass der König schon alles vorgesetzt bekommen hatte, was man sich nur vorstellen konnte, und dass er sich nach etwas anderem sehnte. Dieser Koch hatte eine sehr lange Zeit bei einer weisen Frau das Kochen gelernt – was heißt gelernt – er hatte an seinem eigenen Körper erfahren, wie es sich anfühlt, eine Speise zu sich zu nehmen, die mit Liebe zubereitet wurde. Er hatte gelernt, alles zu achten und zu ehren, was er auch nur in die Hand nahm. Er liebte sein Messer, mit dem er Gemüse hackte. Er dankte jedem Tier, jeder Pflanze, dass sie sich zur Verfügung stellten. Sein Ansinnen lag darin, alle Lebensmittel zu einem größeren Ganzen zu vereinen. Er war zu einem wahren Alchemisten geworden, der danach strebte, ein Essen für LEIB & SEELE zu bereiten. Er hatte sich nicht wie alle anderen Köche damit befasst, die außergewöhnlichsten Lebensmittel aufzutreiben; ja er wusste nicht einmal, was er am Abend dem König vorsetzen wollte. Aber er hatte ein tiefes Vertrauen. Er ruhte in sich, war in seinem Körper ganz zu Hause, war verbunden mit dem Himmel und der Erde, denn alles ruhte in ihm. Er wusste genau, wenn die reif Zeit war, würde er eine Inspiration erhalten, er würde die Sehnsucht spüren, die ihn dann leiten würde. Und so geschah es.
Als alle anderen Köche hantierten und es schon in vielen Töpfen brodelte, wurde er ganz traurig, als er über den Platz lief. Er sah die Verschwendung der vielen Lebensmittel. Und auf einmal wusste er genau, sein ganzes Wesen wusste: Er würde aus den weggeworfenen Fischresten, die zuhauf herumlagen, eine Fischsuppe für den König kochen. Er sammelte Fischköpfe, -schwänze, - gräten ein, sah hier noch ein paar kleine Kartoffeln, da noch Gemüsereste. Dann fiel sein Blick noch auf Tomaten, wundervolle Tomaten, die seine große Vorliebe waren. Für ihn waren es die heiligsten Früchte, die den alten Namen Paradeiser mehr als alles Andere verdienten. Das einzige was er noch kaufen musste, waren Zwiebeln, aber die gab es zuhauf, und Wein.
Bald schon brodelte auch in seinem Topf ein Fischsud. Die Fischreste waren mehr als willig, all ihren Geschmack an die Brühe abzugeben; denn nichts entsprach mehr ihrem SEIN, als zu dienen und sich ganz zu verschenken. Der Koch sang bei der Arbeit Lieder; oder oft auch summte er nur vor sich hin. Wenn dann mal wieder Zweifel in ihm aufkeimten, sang er das Lied „Danyavad“. Er hatte es von der weisen Frau gelernt, und er erinnerte sich dann an die Zeit, als er mit ihr gemeinsam in der Küche stand und für viele Menschen, die angezogen, von dieser nicht zu beschreibenden Art des Kochens waren, die köstlichsten Speisen bereiteten. Sogleich wurde sein Herz ganz weit, und die Liebe quoll ihn aus allen Poren. Das Herdfeuer verrichtete seine Arbeit von ganz alleine.
So beschloss der Koch ein Nickerchen zu machen. Das bereitete ihm immer größte Freude. Er ging einen Hügel hinauf und streckte sich in der wärmenden Sonne aus. Immer dann, wenn er ruhte, war er Gott noch näher. Er spürte die Sonne und den Wind auf seinem Körper und die Erde, die ihn trug, darunter. Oft hielt er dann Zwiesprache mit dem heiligen Baba, oder aber ging ganz in ihm auf.
Schon nach kurzer Zeit wachte er erfrischt und inspiriert auf. Ja, genau neben ihm verströmten Kräuter einen betörenden Duft. Er hatte solche Kräuter noch nie gesehen, aber er wusste, dass sie hervorragend in die Fischsuppe passen werden. So war seine Art zu kochen. Er dachte auch immer wieder an den König, um zu erspüren, was ihm besonders gut tun würde. Und wie von selbst langte seine Hand nach einem Körnchen Gewürz und er fügte es der Suppe bei, die schon fast fertig war. Doch irgendetwas fehlte noch! Was war das nur? Etwas fehlte! Doch sogleich wusste der Koch, was zu tun war. Er nahm die geliebte Zauberkugel in seine Hände. Die hatte ihm die weise Frau geschenkt, als er beschloss auf Wanderschaft zu gehen. Die Kugel hatte die Fähigkeit – dann, wenn man schon ganz in der zubereiten Mahlzeit aufgegangen ist – das noch fehlende Gewürz aus ihrem Inneren erstrahlen zu lassen. Der Koch verband sich also mit der Zauberkugel und damit auch mit dem Wesen der weisen Frau, und sogleich zeigte die Kugel das noch fehlende Gewürz.
Kannia! Was sonst, der Koch wusste mit absoluter Sicherheit, dass dies genau das war, was der Suppe noch fehlte!
Eine Priese Kannia, und die Suppe war perfekt. Perfekt ist das falsche Wort – göttlich!
Und genauso erging es dem König. Viele Speisen hatte er schon von den anderen Köchen gekostet. Die meisten waren köstlich – es war immerhin das Beste von den 108 besten Köchen des Landes. Doch als der König die Fischsuppe kostete wurde er ganz still und Tränen stiegen in seine Augen. Er fühlte sich gesehen, geehrt und geliebt. Ein Glucksen breitete sich in seinem Bauch aus, sein ganzes Gesicht begann zuerst zu lächeln, dann zu strahlen und er war erfüllt von großem Glück.
Auch der Koch war glücklich und zufrieden. Hatte er doch nur getan, was seine ihm ureigene Aufgabe und Bestimmung war.
In Liebe Karin Sept. 2010, Kreta
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WAS ICH SEIN WILL
Für Dich will ich Sein Will für Dich sein, Steine, Kies und Sand unter Deinen sanften, zarten Füßen, der harte feste Weg, den Du guten Mutes gehst und wanderst und die Sterne, die leuchten sollen besonders hell für Dich. Will sein, den Du gerne siehst und ganz stark spürst.
Will sein Pflanzen, Blumen und Bäume, die für Dich Farben, Duft und Schatten spenden sollen und all die Tiere, die da laufen, springen und kriechen, schwimmen und fliegen auf dieser wundersamen Welt. Will eins sein mit der Natur, ganz lebendig, bunt und duftend.
Will sein Regen, Wind und Sturm, die laue Sommerluft, die streichelt auf Deiner Haut und das Licht der Sonne, die Dein Gesicht erstrahlen lässt wie es ist und die Wassertropfen, die über deinen Körper laufen, wenn es nass ist. Will ganz nah sein bei Dir und Dich berühren, überall.
Will sein, das Rascheln der Blätter, das Singen der Vögel und der Klang der Glocken, all die Töne und Melodien die Dich durchdringen und die Musik der Sphären die für Dich ganz besonders sein soll. Will sein, dass all diese Klänge Dir was sagen sollen.
Will sein, Essen und Trinken, Brot und Wein für Dich, das Salz des Lebens auf Deinen Lippen und Du sollst weder Durst noch Hunger leiden nach irgendwas. Will sein bei Dir, mit Haaren, Haut und Knochen und was sonst noch ist an mir.
Will sein Dein Esel, der trägt Dein Gewicht und Deine Last, über holprige Wege, dunkle Pfade und steile Berge, Damit Du wie ein Vogel frei sein kannst und hinfliegen darfst, wo immer es Dir lustig ist. Will sein, der was aushält und dem Dein Flug gefällt.
Will sein, der Morgen und der Abend, der helle Tag und die dunkle Nacht die Wolkenfetzen die am blauen Himmel vorüberhetzen und die Zeit soll stehen bleiben, wann immer Du sie brauchst. Will zu Dir kommen, bei Dir sein und wenn es Zeit ist und es wirklich sein soll, wieder gehen.
Will sein, der Frühling, der den strengen Winter bricht für Dich, der Sommer mit all seinen Früchten und dem reifen Korn und der Herbst, da will ich sein Dein Pflug, um zu wenden was verrotten muss, um vorzubereiten was noch werden soll. Will sein Dein Bauer, der säht Glück und erntet Dich.
Will sein, ein Schimmelreiter und Dein Prinz, der Dich wach küsst wenn du schläfst und wenn du träumst, damit du den Zauber nicht versäumst, der in Dir ist, der in dir wohnt und niemals aufhört da zu sein. Denn der Zauber des Seins ist groß.
Will sein, dass es eine Zeit gibt, wo Dir kalt ist und Dich friert, wo du einsam und alleine, verlassen und verzweifelt, wo du traurig bist und weinst dann will ich Deine warme Hütte sein in der Du Zuflucht findest, das Tuch, was abwischt und aufsaugt all Deine Tränen. So sehr will ich sein, bis daß es Dich wirklich gibt.
Denn mein Sein ohne dein Sein wäre ohne Bedeutung es gäbe keinen Weg, auf dem es sich lohnt zu gehen, keine Farben, keinen Duft, nichts was zu spüren oder hören wert wäre, keine Speise die meinen Hunger stillen könnte und keine Zeit für irgendwas, und was am schlimmsten wäre, keinen Zauber, der mir inne wäre.
Will sein, dass ich Dich suche hinter jeden Stein und auf jedem Weg, in allen Farben und Düften, in allem, was ich erlebe, hör und fühle, spüre ich den Zauber, dass es Dich gibt. Will anzünden viele Lichter und Du sollst bei mir sein in der heiligen Nacht.
Will sein ein Wassertropfen, der sich mit Dir vereint, mit Dir verbindet und gemeinsam fließt und wandert durch verschlungene Gräben, quirlige Bäche, geheimnisvolle Seen, mancherlei Flüsse und gewaltige Ströme, bis wir finden, wo unser zu Hause ist, wo wir nur noch Sein sind, dort wo ist, das Meer. Will Sein für Dich, bis ich nicht mehr bin, bis ich bin, Sein mit Dir, Eins, Ein, Ei, Om. EINST
Toni Bauer, geschrieben Weihnachten 2004 für Heidi und allem Sein im Universum!
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Im Kreis tanzt das Jahr
Bring dir Frühling, bring Blumen dir, bring Farben im zartem Gewand. Vorbei ist das Dunkle, das Schwere, das Kalte und Nasse. Ein Hauch trägt es fort, du spürst es, Frühlingsluft soll dich erblühen.
Der Frühling bin ich, wenn Gefühle von dir mich berühren, bin ein Regenbogen im Licht, bin Klang und Gesang bin Duft, Glück und Glanz
Bring dir Sommer, bring Sonne dir, bring Licht in all seiner Fülle. Will locken dich zum Tanze, zum heiter sein, zum fröhlichen Tun. Gewitter, Donner und Regen lässt dich wachsen und strahlen, schön sein und stark.
Der Sommer bin ich, wenn ich deine Wärme spüre, bin ein Lächeln im Sonnenstrahl und bin Freude, bin Lust von Frau, von Mann, bin Dein.
Bring dir Herbst, bring Frische dir, bring Früchte zum pflücken. Die Tage sind mild, der Himmel blau mit weißen Wolken die vorüberwehen. Stürme, sie kommen, es gibt kein entweichen, der Tag wird weniger die Nacht nun mehr.
Der Herbst bin ich, noch bleibe ich liegen in deinen Armen bin buntes Laub, die Wärme im Herd und bin Höhle bin Heimat und Vertrau’n.
Bring dir Winter, bring Frost dir und Schnee, die Macht die alles sprengt und trennt. Alles ist gewesen und die Gedanken verbinden sich zum Kreis Es ist, was es ist, sagt das Licht, das ist Leben sagt das Jahr im Tanze, im Kreis.
Der Winter bin ich, nun werde ich gehen, mich wandeln, bin Seele, Klarheit, Wissen, Ruhe und Dank bin Liebe in dir, Liebe bin ich dank dir. von Inge und Toni
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LIEBESGESÄNGE
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Das ist der Liebe heil'ger Götterstrahl, Der in die Seele schlägt und trifft und zündet, Wenn sich Verwandtes zum Verwandten findet. Da ist kein Widerstand und keine Wahl, Es löst der Mensch nicht, was der Himmel bindet. Friedrich von Schiller
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Das Treffen zweier Persönlichkeiten ist wie der Kontakt zweier chemischer Substanzen: Wenn es eine Reaktion gibt, werden beide transformiert. C. G. Jung
"Einen Menschen zu nehmen, wie er ist, ist noch gar nichts. Das muß man immer ! Die wirkliche Liebe besteht darin, ihn auch zu wollen, wie er ist !" Alain
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Einen Menschen lieben heißt: Ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat. Fjodor Dostojewski
Ich liebe dich - dafür habe ich dir dankbar zu sein; nicht du mir. Aber das darf nur ich sagen; du darfst es nicht sagen. Moritz Heimann
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Ich habe mein Herz in ein Boot verwandelt und habe in allen Meeren gefischt. Ich habe an Strömen und Flüssen verweilt und an Pilgerorten gebadet. Ich habe Bitteres und Süsses gekostet. Ich habe die entferntesten Regionen gesehen. Und ich habe gelernt: Der ist ein wahrer Mensch, wer Gott und die Menschen liebt und im Dienst an allen in der ewigen Liebe verbleibt. Nanak
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Entscheide Dich stets für die Liebe! Wenn Du Dich ein für allemal dazu entschlossen hast, wirst Du die ganze Welt bezwingen. Die dienende Liebe ist eine ungeheure Kraft. Sie ist die allergrößte Kraft, und ihresgleichen gibt es nicht. Fjodor M. Dostojewski
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Verhalte dich einer anderen Person gegenüber so, wie es dir richtig erscheint, aber verstoße sie niemals aus deinem Herzen. Neem Karoli Baba
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Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst. Solange du einen einzigen Menschen weniger lieb hast als dich selbst, so hast du dich selbst nie wahrhaft lieb gewonnen. Meister Eckhardt
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Alles ist Spiegelung. Für einen erleuchteten Menschen ist die ganze Welt erleuchtet. Einem verschlossenen Menschen ist die ganze Welt verschlossen. Was immer dir von außen widerfährt, hat seine Entsprechung in deinem Inneren. Um die Schönheit zu erkennen, muß Schönheit in dir sein. Um erkennen zu können, daß überall Liebe ist, muß Liebe in dir sein. Michael Barnett
Es ist so, wie es die Kena Upanishad sagen: "Das Auge kann nicht sehen, noch kann das Ohr hören, aber was sieht, ist das Auge des Auges und was hört, ist das Ohr des Ohres". Liebe sieht und hört dies, und es ist Liebe, und allein Liebe, die Wahrheit oder Realität empfangen kann. Krishnaji sagt: "Wenn es Rauch gibt, wie können wir dann die reine Flamme sehen?" Liebe ist keine Sache des Verstandes und Liebe ist die einzige Antwort auf unsere Probleme. J. Krishnamurti
Wenn es sich um wirkliche Liebe handeln soll, so muss sie Mitgefühl, Freude und Gleichmut beinhalten. Wahres Mitgefühl trägt Liebe, Freude und Gleichmut in sich. Wahr Freude beinhaltet Liebe, Mitgefühl und Gleichmut. Wahrer Gleichmut trägt Liebe, Mitgefühl und Freude in sich. Das ist die Natur des Miteinander-Verwobenseins der vier unermesslichen Geisteshaltunqen. Thich Nhat Hanh
Zu wissen, nichts zu sein - ist Weisheit. Zu sehen, alles zu sein - ist Liebe Buddha Nisargadatta Maharai
Es ist erstaunlich, daß Menschen Gott lieben können, ohne gleichzeitig die Menschheit zu lieben. Wen eigentlich lieben sie dann ? Sri Aurobindo
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Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll Klugheit ohne Liebe macht gerissen Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch Ordnung ohne Liebe macht kleinlich Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch Macht ohne Liebe macht gewalttätig Ehre ohne Liebe macht hochmütig Besitz ohne Liebe macht geizig Glaube ohne Liebe macht fanatisch. Laotse
In der Verzeihung des Unverzeihlichen ist der Mensch der göttlichen Liebe am nächsten. Gertraud von le Fort
Unser Ziel ist, einander erkennen und einer im anderen das zu sehen und ehren zu lernen, was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzung. Hermann Hesse
Mit jemand leben oder in jemand leben ist ein großer Unterschied. Es gibt Menschen, in denen man leben kann, ohne mit ihnen zu leben und umgekehrt. Beides zu verbinden ist nur der reinsten Liebe und Freundschaft möglich Goethe
Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe. Goethe
Notwendiger ist: zu lieben, um zu verstehen, als zu verstehen, um zu lieben Henry de Montherlant
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... und wenn es um Liebe geht - darf RUMI nicht fehlen ...
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Ein Mann kam zur Tür der Geliebten und klopfte. Eine Stimme fragte »Wer ist da?« »Ich bin es«, antwortete er. »Hier ist nicht genug Platz für dich und mich«, sagte die Stimme, und die Tür blieb geschlossen. Nach einem Jahr der Einsamkeit und Entbehrung kam der Mann wieder und klopfte erneut. »Wer ist da?« fragte die Stimme. »Du bist es«, sagte der Mann, und die Tür wurde geöffnet.
Liebende finden sich nicht irgendwann irgendwo - sie sind die ganze Zeit ineinander.
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Liebe läßt den Ozean wie einen Kessel Wasser kochen, Liebe macht aus Bergen Staub, Liebe läßt den Himmel hundertfach zerbersten, Und ohne es zu wissen, läßt sie auch die Erde erzittern. Und Gott sprach: "Wenn nicht aus reiner Liebe, warum hätt ich dann die Welt erschaffen? Allen Dingen gab ich Sein, bis hinan zur höchsten Sphäre, auf daß ihr der Liebe Herrlichkeit seht.
Ohne die Liebe ist jedes Opfer Last, jede Musik nur Geräusch, und jeder Tanz macht Mühe. Mag aller Regen des Himmels ins Meer hinabfallen, ohne die Liebe könnte kein einziger Tropfen zur Perle werden.
Für die, welche lieben, gibt es nicht Moslems, Christen und Juden. Für die, welche lieben, gilt weder Glaube noch Gottlosigkeit. Für die, welche lieben, sind Körper, Geist, Herz und Seele eins. Warum dann auf jene hören, die dies anders sehen? Jene, die nicht lieben, haben keine Augen.
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Ich trank von Seinem süßen Wein. Nun bin ich krank, Es schmerzt die Brust, Ich habe hohes Fieber Der Arzt verschreibt mir diese Pillen; wohlan, es wird jetzt Zeit, sie einzunehmen. Der Arzt verordnet diesen Tee; wohlan es wird jetzt Zeit, den Tee zu trinken. Der Arzt rät, diesen süßen Wein zu meiden; wohlan, es wird jetzt Zeit, den Arzt zu meiden.
In den Wassern SEINER Liebe zerging ich wie Salz. Nichts Gutes, nichts Schlechtes, kein Schuldspruch und auch keine Zweifel bleiben zurück. Ein Stern zersprang in meinem Herzen, und die sieben Himmel gehen darin unter.
Gerne ertrage ich dieses Verlangen in meinem Herzen, ich weiß ja, man findet es nur an heiligen Orten. Dieses Verlangen, welches für Himmel und Erde zu groß ist, paßt leicht in mein Herz, das kleiner ist als ein Nadelöhr.
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Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür von einem Herz zum anderen; Doch wo es keine Mauer mehr gibt, wo soll dann eine Tür sein?
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... uns es geht weiter mit meinem zweiten Lieblingsdichter: RILKE
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Ich geh dir nach in tiefem Dirvertrauen. Ich weiß deine Gestalt durch diese Auen vor meinen ausgestreckten Händen gehen. ... Ich geh dir nach. Wohin dein Herz mich führe frag ich nicht nach. Ich folge dir und spüre wie alle Blumen deines Kleides Saum ... Ich geh dir nach auch durch die letzte Türe, ich folge dir auch aus dem letzten Traum ...
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Du darfst nicht warten, bis Gott zu dir geht und sagt: Ich bin. Ein Gott, der seine Stärke eingesteht, hat keinen Sinn. Da mußt du wissen, daß dich Gott durchweht sein Anbeginn, und wenn dein Herz dir glüht und nichts verrät, dann schafft er drin.
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Nur fort von allen vielen, welche das Leben spielen: Das war mein blindes Zielen, war ohne Sinn und Saum.
Jetzt weiß ich: Dir entgegen trieb ich auf tausend Wegen am Tage und im Traum.
Und du bist das Erlösen, nach welchem ich in bösen, bangen Fiebern schrie; im Dicherkennen sanken meine riesigen reifsten Gedanken wie Kinder in die Knie.
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DIE LIEBENDE
Das ist mein Fenster. Eben bin ich so sanft erwacht. Ich dachte ich würde schweben. Bis wohin reicht mein Leben, und wo beginnt die Nacht?
Ich könnte meinen, alles wäre noch ich ringsum; durchsichtig wie eines Kristalles Tiefe, verdunkelt, stumm.
Ich könnte auch noch die Sterne fassen in mir; so groß scheint mir mein Herz; so gerne ließ es ihn wieder los, den ich vielleicht zu lieben, vielleicht zu halten begann. Fremd wie nie beschrieben sieht mich mein Schicksal an.
Was bin ich unter diese Unendlichkeit gelegt, duftend wie eine Wiese hin und her bewegt, rufend zugleich und bange, daß einer den Ruf vernimmt, und zum Untergange in einem anderen bestimmt.
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LIEBESLIED Wie soll ich meine Seele halten, daß sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Ach gerne möchte ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Geiger hat uns in der Hand? O süßes Lied.
Einmal am Rande des Hains stehn wir einsam beisammen und sind festlich, wie Flammen - fühlen: Alles ist Eins. Halten uns fest umfasst; werden im lauschenden Lande durch die weichen Gewande wachsen wie Ast an Ast. Meine Seele spürt, dass wir am Tore tasten. Und sie fragt dich im Rasten: Hast du mich hergeführt ? Und du lächelst darauf so herrlich und heiter und: bald wandern wir weiter: Tore gehn auf ...
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DER PANTHER Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ists, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitee, in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille . und hört im Herzen auf zu sein.
Das war - als Kind - mein Lieblingsgedicht
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"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, den uralten Turm, und ich kreise jahrtausende lang; und ich weiss noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm, oder ein grosser Gesang"
Man muß nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muß, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muß in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten & Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.
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Nennt ihr das Seele, was so zage zirpt in euch ? Was, wie der Klang der Narrenschellen, um Beifall bettelt und um Würde wirbt, und endlich arm ein armes Sterben stirbt im Weihrauchabend gotischer Kapellen,- nennt ihr das Seele ? Schau ich die blaue Nacht, vom Mai verschneit, in der die Welten weite Wege reisen, mir ist, ich trage ein Stück Ewigkeit in meiner Brust. Das rüttelt und das schreit und will hinauf und will mit ihnen kreisen ... Und das ist Seele.
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Vor lauter Lauschen und Staunen sei still, du mein tieftiefes Leben; daß du weißt, was der Wind dir will, eh noch die Birken beben.
Und wenn dir einmal das Schweigen sprach, laß deine Sinne besiegen. Jedem Hauche gib dich, gib nach, er wird dich lieben und wiegen.
Und dann meine Seele sei weit, sei weit, daß dir das Leben gelinge, breite dich wie ein Feierkleid über die sinnenden Dinge.
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